Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Liebe Leserinnen und Leser, Freunde und Mitstreiter,

die Corona Pandemie hält uns alle derzeit in Atem. Sie hat große Auswirkungen auch auf die Aktivitäten der Stiftung LebensBlicke. Nahezu alle Veranstaltungen mussten abgesagt oder verschoben werden. Der heiße Sommer und das Ende des Lockdowns haben bei nicht Wenigen zu einer gewissen Leichtfertigkeit im Umgang mit den AHA Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken) geführt. Die Infektionszahlen steigen wieder an. Viele Menschen haben daher weiterhin Angst, sich mit dem Virus anstecken zu können Es ist nicht abzusehen, wann die Normalität des Alltags wieder erreicht werden kann. Die Stiftung muss sich darauf einstellen und wird daher vermehrt von den digitalen Möglichkeiten Gebrauch machen. Corona-Prävention kann Leben retten, die Darmkrebsvorsorge tut dies schon seit vielen Jahren! Herzlichen Dank dafür, dass Sie unsere Webseiten aufsuchen und sich über Aktuelles zur Darmkrebsvorsorge informieren.

Dear international users, we appreciate very much your continuous visit of our website. Apparently in the corona pandemic our news are still of special interest and value for you. Lebensblicke Foundation will make intense efforts now and in the future to keep its website modern, instructive and varied. Please do support us along your personal possibilities.

In diesem Sinne herzlichen Dank für das Interesse. Thank you very much and please stay interested!
Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke



Kristin Otto: Schirmherrin für den Darmkrebsmonat März 2021

In der Corona-Pandemie ist der Darmkrebsmonat März 2020 mit dem Schirmherrn Tom Buhrow bedauerlicherweise etwas ins Abseits geraten. Die Stiftung LebensBlicke hofft daher sehr, dass 2021 die Darmkrebsprävention wieder im Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung steht. Dazu beitragen wird sicher die neue Schirmherrin. Mit Kristin Otto, der aus Funk und Fernsehen bekannten Sportjournalistin und Schwimm-Olympiasiegerin, konnte eine Persönlichkeit gewonnen werden, die viel Aufmerksamkeit auf das Thema “Mobilität und Prävention” lenken kann. “Die Stiftung LebensBlicke und die Gastro-Liga freuen sich darüber, dass ihre Aktivitäten im Darmkrebsmonat März 2021 von so prominenter Seite Unterstützung finden, und sind Kristin Otto dafür ganz besonders dankbar”, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann. Foto: © ZDF/Jana Kay  

Entstehung von Darmkrebs auf der Spur

Dass ein übermäßiger Verzehr von rotem Fleisch das Risiko erhöht, an Darmkrebs zu erkranken, ist bekannt. Die organische Verbindung „Häm-Eisen“ steht im Verdacht, für die krebsfördernde Wirkung verantwortlich zu sein. Einem Forscherteam der TU Kaiserslautern um Professor Jörg Fahrer ist es gelungen, die toxische Wirkung von Häm-Eisen in gesunden Darmzellen zu beschreiben. Dabei haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschafter das Protein Hämoxygenase-1 (HO-1) als wichtigen Schutzfaktor identifiziert. Das Enzym baut freies Häm in der Zelle ab und verhindert so dessen schädigenden Effekt. Die Forschungsergebnisse sind in der Fachzeitschrift Cell Death & Disease veröffentlicht worden. (Foto: TUK/AG Fahrer | Der rechts zu sehende Schweif zeigt den DNA-Schaden) Weiterlesen

Endoskopie-Webseminar unter YouTube abrufbar

Das “Update zur Endoskopischen Resektion” vom 14. Oktober 2020 aus der Webseminar-Reihe “Endoskopie” von Professor Dr. Helmut Neumann von der Universitätsmedizin Mainz ist ab sofort abrufbar unter https://youtu.be/6a8381IQZfQ. Die Endoskopie spielt im Verdauungstrakt bei der Früherkennung prämaligner Läsionen und früher Karzinome die zentrale Rolle. Neue Techniken wie Künstliche Intelligenz und Digitalisierung halten jetzt auch bei der Erkennung solcher Läsionen Einzug in die Routine-Endoskopie. Davon und warum überhaupt ihre Detektionsraten gesteigert und wie sie entfernt werden sollten, handelt dieses Endoskopie -Seminar.

Stiftung LebensBlicke: Das KFRG ist ein Fortschritt!

Die Stiftung LebensBlicke teilt die in der Ausgabe der Ärztezeitung vom 16.10.2020 geäußerte Ansicht nicht, dass das Krebsfrüherkennungsregistergesetz (KFRG) zum Scheitern verurteilt sei. Das KFRG ist ein auf dem Boden langjähriger Beratungen im Nationalen Krebsplan entstandenes Gesetz, das zu einem Paradigmenwechsel im Darmkrebs-Screening weg vom opportunistischen Screening hin zu einem persönlichen Einladungsverfahren geführt hat. Es regelt auch die genderspezifischen Unterschiede in der Darmkrebs-Inzidenz bei Männern und Frauen: Männer können die Koloskopie bereits mit 50 Jahren in Anspruch nehmen. Von daher ist der KFRG ein echter Fortschritt, wenngleich sicher weitere Verbesserungen erforderlich sind. Gespräche mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss G-BA beginnen demnächst. (Riemann et al. Z. Gastroenterol 2020;58:787)

Schlagersänger Wolfgang Petry ruft zur Vorsorge auf

Für Hits wie “Verlieben, verloren, vergessen, verzeihen” oder “Der Himmel brennt” ist der deutsche Schlagersänger und Songschreiber Wolfgang Petry bekannt, aber auch durch seine Holzfällerhemden und den Arm voller Freundschaftsarmbändern. Als Rocksänger ist er unter dem Künstlernamen Pete Wolf aktiv. Mit dem Statement “Auch ich war zur Darmspiegelung – Besser Vorsorge als: Das war’s!” unterstützt er den Aufruf der Stiftung LebensBlicke, notwendige Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen und dadurch Leid zu vermeiden. Weitere Befürworter. Foto: Manfred Esser

HPV: Nobelpreisträger Prof. Harald zur Hausen im Interview

Professor Dr. Dr. h.c. mult. Harald zur Hausen wurde 2008 mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet. Zur Hausen hat nicht nur das Humane Papillomvirus entdeckt und wissenschaftlich erforscht, sondern auch einen sicheren Impfstoff entwickelt. Der Gebärmutterhalskrebs stand lange im Zentrum der HPV-Infektion; inzwischen ist gesichert, dass er u.a. auch für Krebse in der Anogenital-Region und des Oropharynx verantwortlich gemacht werden muss. In einem Interview äusserte sich Profesor zur Hausen zusammen mit Frau Heike Weinberg, einer Betroffenen, und dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung LebensBlicke, Profesor  J. F. Riemann zum Thema. Moderiert hat das Interview der bekannte Journalist Stephan Pregizer, der auch eine digitale Plattform für Krebspatienten eingerichtet hat. Link zum kompletten Interview.