Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Liebe Leserinnen und Leser, Freunde und Mitstreiter,

die Corona Pandemie hält uns immer noch in Atem. Nahezu alle Veranstaltungen mussten abgesagt oder verschoben werden. Online Konferenzen ersetzen derzeit Präsenzveranstaltungen. Die Stiftung hat sich darauf eingestellt und macht vermehrt von den digitalen Möglichkeiten Gebrauch. Nach Ende des dritten Lockdowns im Frühjahr sind die Infektionszahlen endlich gesunken. Daher hoffen wir sehr auf eine zunehmende Normalität im Alltag und für die Vorsorge. Corona-Prävention kann Leben retten, die Darm-Prävention rettet schon seit vielen Jahren Leben! Herzlichen Dank dafür, dass Sie unsere Webseiten besuchen und sich über Aktuelles zur Darmkrebsvorsorge informieren. Bitte unterstützen Sie uns auch in dieser schweren Zeit mit einer Spende!

Dear international users, Dear international users, we appreciate very much your continuous visit of our website. Apparently in the corona pandemic our news are still of special interest and value for you. Lebensblicke Foundation will make intense efforts now and in the future to keep its website modern, instructive and varied. Please do support us along your personal possibilities.

In diesem Sinne herzlichen Dank für das Interesse. Thank you very much and please stay interested!
Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke



MFA-Projekt: Seminare auf der PRACTICA am 20. Oktober

Die Stiftung LebensBlicke wird auch auf der diesjährigen PRACTICA in Bad Orb wieder eine ärztliche Fortbildung zur Darmkrebsvorsorge und – im Rahmen der VERAH-Ausbildungen – Kurse für Medizinische Fachangestellte (MFA) durchführen. Dies geschieht im Zusammenhang mit dem laufenden MFA-Projekt der Stiftung LebensBlicke. Die Veranstaltungen zum Thema Darmkrebsvorsorge werden am Mittwoch, 20.10.2021, von PD Dr. Christoph Schmidt, Botschafter 2018 der Stiftung, durchgeführt. Das Arzt-Seminar findet statt von 11-12.30 Uhr, das MFA-Seminar von 15-16.30 Uhr (Teil 1) sowie von 17-18.30 Uhr (Teil 2). Hier gehts zum Gesamtprogramm der Fortbildungstage.

GastroLive mit Live-Endoskopie am 20.10.21 aus Regensburg

Am Mittwoch, 20.10.2021, von 18 bis 19.30 Uhr, präsentiert GastroLive dem Fachpublikum eine Sendung aus Regensburg mit einer Live-Endoskopie, durchgeführt vom Endo-Team des Krankenhauses Barmherzige Brüder. Folgende Fälle stehen im Fokus: “Oberer Gastrointestinaltrakt: Zenker-Divertikel”, “ERCP: Sklerosierende Cholangitis bei Langerhans-Zell-Histozytose” und “Unterer Gastrointestinaltrakt: Künstliche Intelligenz und Polypektomie mit Kaltschlinge. Folgenden Fragen ist man auf der Spur: “Schluckstörung – was steckt dahinter?” “Gelbsucht? Endoskopische Ursachen & Therapie” und “Künstliche Intelligenz ersetzt zukünftig den Arzt?” Interaktivität ist während der Livesendung garantiert: Fragen können per Livechat direkt an die Experten im Studio geschickt werden. Die Stiftung LebensBlicke ist Schirmherrin der Veranstaltung.

DGIM: Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus

Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin setzt sich schon seit Jahren mit der Verbandstätigkeit in der Zeit des Nationalsozialismus auseinander. “Die Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit – auch eine späte – ist wichtig und richtig, wenngleich sie natürlich das Leid, das einzelne DGIM-Mitglieder zu dieser Zeit verursacht haben, in keiner Weise wiedergutmachen kann“, sagt Prof. Dr. Georg Ertl, Generalsekretär der DGIM bei der jüngsten Pressekonferenz zu diesem Thema. Dennoch sei es wichtig, dass die Fachgesellschaft dann auch die nötigen Konsequenzen aus den Erkenntnissen ziehe, die die Geschichtswissenschaft zutage fördere. Unter dem Titel “Gedenken & Erinnern – Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin in der Zeit des Nationalsozialismus” erinnert die DGIM seit 2020 auf einer Website an ihre Mitglieder, die unter dem NS-Regime gelitten oder aber als Täter Leid verursacht haben. “Die Stiftung LebensBlicke unterstützt nachdrücklich diese notwendige Erinnerungskultur der DGIM, ähnlich der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). DGIM und DGVS haben beide die Schirmherrschaft für die Stiftung übernommen”, so Prof. Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. Siehe auch: www.dgvs-gegen-das-vergessen.de

WebSeminar: “Hygiene in der Endoskopie” am 10.11.2021

Die Stiftung LebensBlicke organisiert gemeinsam mit dem Klinikum Hanau, dem bng und der DEGEA am 10. November 2021 von 16.30 – 18.00 Uhr ein WebSeminar zum Thema “Hygiene in der Endoskopie – Aktuelles und Neues”. Das Online-Seminar richtet sich in erster Linie an Ärzte und medizinische Fachangestellte. Als Referenten mit dabei sind: Dr. Markus Dreck (“Das Endoskop als Infektionsquelle”), Prof. Michael Jung (“Multiresistente Erreger”), Petra Labonte (“Geräteaufbereitung und Hygienemanagement in der Endoskopie”), Ulrike Beilenhoff (“Wo stehen wir im europäischen Vergleich?”) und PD Dr. Axel Eickhoff (“Zukünftige Entwicklungen”). Das WebSeminar wird freundlicherweise unterstützt von Ambu GmbH, Boston Scientific, Pentax Medical, Dr. Weigert Hygiene. Hier gehts zur Agenda.

Nationale Dekade gegen Krebs: Stiftung ist Unterstützerin

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat die Stiftung LebensBlicke in die Reihen der Unterstützer der Nationalen Dekade gegen Krebs aufgenommen. Bereits der Nationale Krebsplan hat zu großen Fortschritten in Prävention, Diagnostik, Therapie und Rehabilitiation von Krebserkrankungen in Deutschland geführt. Die Krebsforschung in Deutschland bleibt weiterhin eine nationale Herausforderung. “Die Stiftung LebensBlicke fühlt sich sehr geehrt, die Nationale Dekade mit all ihren Möglichkeiten unterstützen zu dürfen”, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann.

Darmkrebs in jüngerem Lebensalter (< 50 Jahre) häufiger

Darmkrebs tritt in der Regel mit dem Alter von 50 Jahren häufiger auf. Das ist auch die Rationale für den Beginn der Darmkrebsvorsorge. Inzwischen mehren sich aber Berichte, dass diese heimtückische Krebsart auch zunehmend in jüngerem Lebensalter, d.h. deutlich unter 50 Jahren beobachtet wird. Beunruhigend ist nach einer aktuellen Publikation, dass in dieser Population der Darmkrebs symptombehaftet häufig erst im fortgeschrittenen Stadium entdeckt wird und daher auch eine deutlich aggressivere Therapie erfordert. Prof. Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke: „Wir sollten diese Entwicklung mit großer Sorge beobachten. Wenn sich diese Vorverlagerung auch in Deutschland häufiger zeigt, muss dringend über die Vorverlegung des Eintrittsalters für die Darmkrebsvorsorge, nämlich auf 45 Jahre, diskutiert und ggfs. rasch entschieden werden“. (Vakil N, Ciezki K, Singh M. Colorectal cancer in 18- to 49-year-olds: rising rates, presentation, and outcome in a large integrated health system. Gastrointest Endosc 2021; 491: 618-626)

Darmkrebs-Vorsorge: Covid-Impfung ist keine Voraussetzung!

Vor dem Hintergrund von Diskussionen über mögliche Beschränkungen beim Zugang zur Darmkrebsvorsorge stellen Stiftung LebensBlicke und  Berufsverband der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte klar, dass eine Covid-Impfung keine Voraussetzung für eine Vorsorge-Darmspiegelung ist. Darmkrebsvorsorge geht ohne Impfung – Aber auch Arztpraxen haben Schutzbedarf! “Wir als Stiftung lehnen es ab, nicht geimpften Menschen die Vorsorge zu verweigern und als Eintritt 2G zu fordern”, erklärt der Vorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Prof. Dr. J. F. Riemann. “Als niedergelassene Ärzte sehen wir uns aber auch in der Pflicht, den Praxisbetrieb sicherzustellen und Infektionsrisiken für unser Personal und unsere hilfesuchenden Patienten mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln auszuschließen”, ergänzt der Berufsverbandsvorsitzende Dr. Albert Beyer. Weiterlesen

Darmkrebs-Präventionspreis ist mit 4.000 € dotiert

Die Stiftung LebensBlicke – Früherkennung Darmkrebs schreibt jährlich einen Preis für hervorragende Arbeiten im Bereich der Darmkrebsvorsorge und -früherkennung aus. Der Darmkrebs-Präventionspreis ist mit 4.000,- € dotiert und wird von der Servier Deutschland GmbH gestiftet.  Eine Bewerbung um den Präventionspreis 2022 ist ab sofort möglich. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Hier gehts zu den Ausschreibungsunterlagen 2022.