Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Liebe Leserinnen und Leser, Freunde und Mitstreiter,

die Corona Pandemie hält uns alle derzeit in Atem. Sie hat große Auswirkungen auch auf die Aktivitäten der Stiftung LebensBlicke. Nahezu alle Veranstaltungen mussten abgesagt oder verschoben werden. Der heiße Sommer und das Ende des Lockdowns haben bei nicht Wenigen zu einer gewissen Leichtfertigkeit im Umgang mit den AHA Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken) geführt. Die Infektionszahlen steigen wieder an. Viele Menschen haben daher weiterhin Angst, sich mit dem Virus anstecken zu können Es ist nicht abzusehen, wann die Normalität des Alltags wieder erreicht werden kann. Die Stiftung muss sich darauf einstellen und wird daher vermehrt von den digitalen Möglichkeiten Gebrauch machen. Corona-Prävention kann Leben retten, die Darmkrebsvorsorge tut dies schon seit vielen Jahren! Herzlichen Dank dafür, dass Sie unsere Webseiten aufsuchen und sich über Aktuelles zur Darmkrebsvorsorge informieren.

Dear international users, we appreciate very much your continuous visit of our website. Apparently in the corona pandemic our news are still of special interest and value for you. Lebensblicke Foundation will make intense efforts now and in the future to keep its website modern, instructive and varied. Please do support us along your personal possibilities.

In diesem Sinne herzlichen Dank für das Interesse. Thank you very much and please stay interested!
Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke



Darmkrebs-Präventionspreis: Bis 30. November bewerben!

Die Stiftung LebensBlicke schreibt jährlich den Darmkrebs-Präventionspreis für hervorragende Arbeiten im Bereich der Darmkrebsvorsorge und -früherkennung aus. Der Preis ist mit 4.000,- € dotiert und wird erneut von der Servier Deutschland GmbH gestiftet. Die Preisverleihung findet 2021 in Ludwigshafen statt. Aussagekräftige Bewerbungsunterlagen können ab sofort bis 30.11.2020 eingereicht werden. Weitere Infos finden Sie hier.

COVID-19 – Daten zur Erbringung medizinischer Leistungen

Was von vielen Akteuren im Gesundheitswesen vermutet wurde – ein Rückgang medizinischer Leistungen in Kliniken und Praxen – lässt sich nun anhand von Zahlen und Fakten belegen. Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland (ZI) hat in einer sehr präzisen Analyse belegt, dass es in zahlreichen Einrichtungen und bei vielen diagnostischen und therapeutischen Massnahmen erhebliche Einschränkungen und Rückgänge gegeben hat. Prof. Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke: “Wir werden in den folgenden Monaten genau hinschauen müssen, wie hoch der Preis für diese Entwicklung in der Corona-Pandemie werden wird”.

Nachruf auf Prof. Zober – Arbeitsmediziner aus Leidenschaft

Prof. Dr. Dr. Andreas Zober, langjähriger ärztlicher Direktor der BASF und verantwortlich für Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz, ist am 6. September 2020 nach langer Krankheit verstorben. Zober trat 1984 nach Ausbildung zum  Chemiker und zum Facharzt für Arbeitsmedizin in die BASF in Ludwigshafen ein. Seine Themenschwerpunkte waren zunächst Berufserkrankungen und deren Zusammenhang mit  Arbeitsplätzen des Weltunternehmens.
Im Verlauf seiner arbeitsmedizinischen Tätigkeit als Ärztlicher Direktor der BASF wandelte sich die Arbeitsmedizin zunehmend von der Pathogenese hin zur Salutogenese; der Präventionscharakter rückte durch Zunahme von Lifestyle-Erkrankungen bei gleichzeitigem Rückgang arbeitsbedingter Erkrankungen durch physikalische und chemische Noxen immer mehr in den Vordergrund. Weiterlesen

Netzwerk OnkoAktiv erhält MSD Gesundheitspreis 2020

Das Netzwerk OnkoAktiv, das am nationalen Zentrum für Turmorerkrankungen in Heidelberg angesiedelt ist, hat sich in den letzten Jahren zu einem überregionalen Zentrum für Sport- und Bewegungstherapie vor Ort etabliert. Es ermöglicht Krebserkrankten den niederschwelligen, wohnortnahen Zugang zu zahlreichen Trainingsangeboten. Dieses inzwischen weit über die Region verbreitete Netzwerk ermöglicht bereits etablierten Sport- und Therapiezentren ein individuelles und therapeutisches Training. Die Stiftung LebensBlicke unterstützt OnkoAktiv seit vielen Jahren, da ein solches Angebot für Patienten mit und nach Krebserkrankungen ausserordentlich segensreich ist.

Darmkrebsvorsorge: 1. Webinar der Stiftung sehr erfolgreich

Die Corona-Pandemie hat auch die Stiftungsaktivitäten sehr beeinflusst. Anstelle von Präsenzveranstaltungen bewähren sich inzwischen Web-Meetings und Videokonferenzen. Die Stiftung LebensBlicke hat daher am 02.09.2020 ein erstes Webinar mit Unterstützung der Kongress-Organisation COCS veranstaltet, das mit 74 Teilnehmern sehr erfolgreich war. Die Referenten haben unter der Moderation von Professor Riemann eindrucksvoll über die Einschnitte auch in der Vorsorge berichtet und Lösungen aufgezeigt. Im Foto v.li.n.re: Prof. Riemann, Dr. Hüppe, Prof. Brenner, Dr. Hagen. Sehen und hören Sie selbst! Hier geht’s zum Webinar.

Darmkrebs kann jeden treffen: Hollywood-Ikone starb mit 43

Der erfolgreiche schwarze Superhelden-Darsteller Chadwick Boseman, der auch als Ikone und Identifikationsfigur der aktuellen Anti-Rassismus Bewegung in den USA gilt, ist seinem seit 2016 bekannten Darmkrebsleiden erlegen. Boseman drehte nicht nur den Film “Black Panther”, sondern spielte auch trotz seiner Erkrankung, verbunden mit Operationen und Chemotherapie, die Hauptrolle in weiteren Filmen wie “Marshall”, “Da 5 Bloods” sowie “Ma Rainey’s Black Bottom”. Boseman wuchs in South Carolina als Sohn einer Krankenschwester auf. Er studierte Regie an der Howard University in Washington, D.C. Der erst 43-jährige Hollywood-Schauspieler starb am 28.8.2020 für viele dennoch unerwartet. Für die „familiär belastete Familie“ sollte sein Krebsleiden auch Anlass sein, die Darmkrebsvorsorge aktiv in Angriff zu nehmen. Foto: Wikipedia Commons

Darmkrebs unter 50 – die Berichte häufen sich!

Die Stiftung LebensBlicke hat schon vor längerer Zeit darauf hingewiesen, dass die Darmkrebs-Inzidenz bei unter 50-jährigen weltweit zunimmt. Das hängt wahrscheinlich mit Lebensstil, Ernährungsgewohnheiten und Diabetes Typ 2 zusammen. Eine kanadische Studie bestätigt erneut diesen Trend (Heer et al., Cancer 2020). “Bei zukünftigen Diskussionen über die risikoadaptierte Darmkrebsfrüherkennung sollte die massive Adipositas als begünstigender Faktor unbedingt mit einbezogen werden”, urteilt Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke.