Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Liebe Leserinnen und Leser, Freunde und Mitstreiter,

die Corona Pandemie hält uns immer noch in Atem. Nahezu alle Veranstaltungen mussten abgesagt oder verschoben werden. Online Konferenzen ersetzen derzeit Präsenzveranstaltungen. Die Stiftung hat sich darauf eingestellt und macht vermehrt von den digitalen Möglichkeiten Gebrauch. Nach Ende des dritten Lockdowns im Frühjahr sind die Infektionszahlen endlich gesunken. Daher hoffen wir sehr auf eine zunehmende Normalität im Alltag und für die Vorsorge. Corona-Prävention kann Leben retten, die Darm-Prävention rettet schon seit vielen Jahren Leben! Herzlichen Dank dafür, dass Sie unsere Webseiten besuchen und sich über Aktuelles zur Darmkrebsvorsorge informieren. Bitte unterstützen Sie uns auch in dieser schweren Zeit mit einer Spende!

Dear international users, Dear international users, we appreciate very much your continuous visit of our website. Apparently in the corona pandemic our news are still of special interest and value for you. Lebensblicke Foundation will make intense efforts now and in the future to keep its website modern, instructive and varied. Please do support us along your personal possibilities.

In diesem Sinne herzlichen Dank für das Interesse. Thank you very much and please stay interested!
Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke



Das Logo der Stiftung LebensBlicke – tief verwurzelt!

Ist die Natur nicht beeindruckend? Vieles aus der Natur dient bekanntermaßen als Vorlage für Dinge des täglichen Lebens  – auch Bionik genannt. Aber wer hätte gedacht, dass das Logo der Stiftung auf dem Stamm der Espe vorkommt? Zumindest ist die Ähnlichkeit erstaunlich. Schade, dass die Bäume nicht zur Vorsorge aufrufen können – aber sie erinnern uns daran, dass das Leben lebenswert ist! © S. Jägerfeld

Die DGVS Kaffeetasse – optimiert für Ihre Videokonferenz

Der Verkauf der Tasse erfolgt exklusiv auf dem Kongress Viszeralmedizin am Donnerstag und Freitag in der DGVS-Lounge in Leipzig. Den Verkaufserlös spendet die DGVS an die Stiftung LebensBlicke! Nur € 10,- / Stück. “Wir freuen uns sehr über diese großartige Aktion unserer Fachgesellschaft, danken herzlich für die großzügige Bereitschaft, uns auf diese ganz besondere Weise zu unterstützen, und hoffen auf eine rege Nachfrage!” Für die Stiftung LebensBlicke: Prof. Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender.

 

Deutschlandfunk diskutiert Darmkrebsvorsorge

Testen, Testen, Testen. Dieses Motto ist seit Beginn der Pandemie allen bekannt. Die Bereitschaft der Bevölkerung, sich selbst zu testen oder testen zu lassen nimmt stetig zu. Zunehmend platzieren Unternehmen Angebote auf dem Markt, die mit einem schnellen Test Sicherheit bezüglich einer Krebsdiagnose suggerieren. Doch hier ist Vorsicht geboten, nicht alles, was diese Tests versprechen, können sie auch halten. Für die Darmkrebsvorsorge gibt es ein sehr gutes Vorsorgeangebot, welches auch Leistung der gesetzlichen Krankenkassen ist. “Testen ist gut, aber immer mit Beratung und ärztlicher Begleitung”. In einem hörenswerten Beitrag beleuchtet Nikolaus Nützel im Deutschlandfunk für und wider der Selbsttests. Prof. Dr. Christoph Eisenbach – Mitglied des Vorstands der Stiftung LebensBlicke

Virtueller Erinnerungsort der DGVS “Gegen das Vergessen”

Die Zeit von 1933 bis 1945 wurde in der Geschichte der DGVS, wie in fast allen Berufsverbänden und Ärztekammern, lange verdrängt. Erst Professor Werner Creutzfeldt erinnerte in seiner Eröffnungsrede zur 32. Jahrestagung der DGVS 1977 ausführlich an Siegfried Thannhauser und Ismar Boas, den jüdischen Wegbereitern der deutschen Gastroenterologie. Bis dahin wurde die Vertreibungsgeschichte der jüdischen Mitglieder in der deutschen Gastroenterologie in Folge der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten 1933 lange verschwiegen. (1) Etwa ein Viertel der Mitglieder und vier von sechs Vorstandsmitglieder der DGVS galten 1933 nach der Terminologie der NS-Machthaber als “nicht arisch”. Sie alle besuchten Kongresse, arbeiteten als niedergelassene oder in der Klinik tätige Ärztinnen und Ärzte und hatten wesentlich zur wissenschaftlichen Weiterentwicklung des noch jungen Faches Gastroenterologie beigetragen. (2,3) Die DGVS hat in der Festschrift und Chronik 2013 (1) und in ihrer Übersicht über die Präsidenten der Fachgesellschaft 1914 bis 2014 (2) ausführlich zu diesem Kapitel deutscher Geschichte Stellung bezogen. Mit der Webseite www.dgvs-gegen-das-vergessen.de hat die DGVS nun erstmals einen virtuellen Erinnerungsort geschaffen, an dem die Lebenswege und vielfältigen Beiträge ihrer seit 1933 ausgeschlossenen jüdischen Mitglieder gewürdigt werden. Weiterlesen

Darmkrebs-Präventionspreis ist mit 4.000 € dotiert

Die Stiftung LebensBlicke – Früherkennung Darmkrebs schreibt jährlich einen Preis für hervorragende Arbeiten im Bereich der Darmkrebsvorsorge und -früherkennung aus. Der Darmkrebs-Präventionspreis ist mit 4.000,- € dotiert und wird von der Servier Deutschland GmbH gestiftet.  Eine Bewerbung um den Präventionspreis 2022 ist ab sofort möglich. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Hier gehts zu den Ausschreibungsunterlagen 2022.

Förderverein Darmkrebszentrum Hagen spendet € 1.370,12

Die Auflösung eines Fördervereins im südwestfälischen Hagen beschert der Stiftung LebensBlicke einen überraschenden Spendeneingang von 1.370,12 €. “Da sich unser Förderverein zur Unterstützung des Darmkrebszentrums Hagen nun nach zehn Jahren satzungsgemäß auflöst, hat der Vorstand beschlossen, dass das Restguthaben der Stiftung LebensBlicke – Früherkennung Darmkrebs – zu Gute kommen soll”, so Professor Dr. Wolfgang Timmermann, Chef des Fördervereins des Darmkrebszentrums Hagen, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie, ärztlicher Direktor des Agaplesion Allgemeinen Krankenhauses Hagen sowie Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke (im Bild). Die Stiftung LebensBlicke freut sich sehr über diese unerwartete Spende. Dazu Professor Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung: “Wir sind außerordentlich dankbar für diese Zuwendung, die zu einer Zeit kommt, in der gerade auch Stiftungen auf jede Unterstützung angewiesen sind. Ein herzliches Dankeschön nach Hagen!”. (Fotocredit: AKH Hagen)

Impfstoffe BioNTech/Pfizer und Moderna sehr wirksam!

Die Entwicklung der mRNA-Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna in kürzester Zeit mit einem hohen Sicherheitsprofil hat es möglich gemacht, dass mit dieser Impfung die Ausbreitung der SARS-CoV-2-Infektion weitgehend verhindert respektive zurückgedrängt werden kann. Beide Impfstoffe haben sich inzwischen vor allem in den USA und in Europa bewährt. Eine aktuelle Publikation bestätigt, dass beide Impfstoffe außerordentlich wirksam sind und selbst bei Durchbruchinfektionen vor einem schweren Corona-Krankheitsverlauf schützen können (Thompson et al. NEJM 2021; 385: 320-329). In einer weiteren Studie konnte gezeigt werden, dass sowohl der BioNTech/Pfizer Impfstoff als auch der Vektor-Impfstoff von AstraZeneca zuverlässig auch gegen die sehr infektiöse Delta-Variante sind (Lopez Bernal et al NEJM 2021; 385: 585-594). Offen ist, wie lange der Schutz anhält und ob vor allem bei Risiko-Personen eine Nachimpfung notwendig wird. “Die Entwicklung dieser Impfstoffe ist eine unglaubliche Erfolgsgeschichte; die wissenschaftlichen Entwickler sind wahrlich Anwärter auf den Nobelpreis für Medizin”, so Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke.

Aspirin sorgt immer wieder für Schlagzeilen

Die Acetylsalicylsäure (ASS) ist in der Prävention des kolorektalen Karzinoms nicht unumstritten; sie wird z. B. von der deutschen S3 Leitlinie KRK für die Primärprävention nicht empfohlen. In einer aktuellen Studie, die eine retrospektive gepoolte Analyse von zwei großen amerikanischen Kohorten-Studien zum Inhalt hatte, fanden Forscher jetzt heraus, dass die regelmäßige langjährige Einnahme von Aspirin doch mit einem signifikant niedrigeren Risiko für eine Darmkrebserkrankung bei über 70-jährigen assoziiert war. Sie fanden aber auch, dass dieser Zusammenhan nur gegeben ist bei solchen Menschen, die Aspirin vor dem 70. Lebensjahr regelmäßig genommen haben. Die Einnahme nach dem 70. Lebensjahr führte nicht zu einer Risikoreduktion. Die analysierten Daten stammen aus der umfangreichen Nurses’ Health Study sowie der prospektiven Health Professionals Follow-up Study  (JAMA Oncology 2021; 7:428-435).