Stiftung LebensBlicke: Vorsorge, Früherkennung und Nachsorge von Darmkrebs

Sehr geehrte Leser, Unterstützer, liebe Freunde und Mitstreiter, dear User,

2017/18 werden die Jahre einer tiefgreifenden Veränderung in der Darmkrebsvorsorge und -Früherkennung in Deutschland. Seit dem 1. April 2017 hat der i-FOBT den g-FOBT in der Regelversorgung abgelöst; mit der Umsetzung des Krebsfrüherkennungsregistergesetzes (KFRG) wird es einen Paradigmenwechsel vom opportunistischen Screening hin zu einem persönlichen Einladungsverfahren für alle Anspruchsberechtigen geben. Die Stiftung LebensBlicke verfolgt seit Jahren das Ziel, auch über die mediale Öffentlichkeit über Chancen und Risiken zur Darmkrebsfrüherkennung zu informieren, zur Teilnahme am Screening zu motivieren und über Kontroversen im Umfeld der Darmkrebsprävention zu berichten.

In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön für Ihr Interesse und für Ihre weitere Unterstützung!
Ihr Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke




Für Veranstaltungen zu buchen: Theaterstücke zur Vorsorge

MLUL1Die Stiftung Lebensblicke bietet jetzt zwei Vorsorg-Theaterstücke zur Auswahl an. “Alarm im Darm” thematisiert die Darmkrebsvorsorge, “Lust und Leidenschaft” hebt auf die Primärprävention durch gesunde Ernährung und Bewegung ab. Die Theaterstücke können für Firmenveranstaltungen, Gesundheitsmessen, Präventionstage, Arzt-Patienten-Seminare, Schulungen, Tagungen, Symposien, städtische Veranstaltungen oder allgemein für Veranstaltungen zur Gesundheitsprävention gebucht werden. “Beide Theaterstücke sollen dazu beitragen, auf komödiantische Art  zu mehr Eigenverantwortung und Gesundheitsbewusstsein anzuregen” so Professor J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. (Youtube-Links: Alarm im Darm; Lust und Leidenschaft)

Erstmalige Vergabe des “Ernst von Leyden-Preises” der SLB

2017-Ernst von Leyden 02Die Stiftung LebensBlicke vergibt erstmals anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) im September in Dresden den “Ernst von Leyden-Preis” für herausragende Forschungsarbeiten im Bereich der “Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention von Darmkrebs”. Der Preis ist mit 1.000 € dotiert und wird am 15. September im Rahmen des Symposiums “Darmkrebsvorsorge – was hat´s gebracht, wie geht es weiter” (8.30 Uhr bis 10 Uhr in Saal 5/Messe Dresden) verliehen. Ernst Viktor von Leyden (* 20. April 1832 in Danzig; † 5. Oktober 1910 in Berlin) war deutscher Internist und Hochschullehrer und Begründer des Zentralkomitees für Krebsforschung in Berlin. Er repräsentierte im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts den Paradigmenwechsel Weiterlesen

DKFZ: Darmspiegelung könnte noch mehr Leben retten

Logo DKFZDie Darmspiegelung hat in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2011 vermutlich mehr als 25.000 Darmkrebs-Todesfälle verhindert. Das ergab eine Analyse durch Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg (DKFZ). Sie berechneten zudem, dass die Darmkrebs-Sterblichkeit bei den 55- bis 79-Jährigen noch um mehr als ein Drittel sinken könnte, wenn alle Personen dieses Alters die Untersuchung in Anspruch nehmen würden, heißt es in einer Pressemitteilung des DKFZ. Weiterlesen

MIRACLE-Studie: Motivation der Teilnehmer weiterhin hoch

2017-07-18 Update Miracle-Studie - KarteDie MIRACLE-Studie ist weiterhin die weltweit größte klinische Untersuchung zur Frage, ob Grünteeextrakt als Nahrungsergänzungsmittel zur Sekundärprophylaxe von Kolonpolypen effektiv eingesetzt werden kann. Die Grüntee-Studie wurde unter der Schirmherrschaft der Stiftung LebensBlicke im November 2011 gestartet. Aktuell haben 372 Probanden das Therapieende erreicht. Erfreulicherweise ist die Motivation der Teilnehmer für die Studie weiterhin sehr hoch. “Ende 2018 werden alle Daten vorliegen, so dass wir Anfang 2019 über die Studie abschließend berichten werden. Wir sind alle sehr gespannt auf den Ausgang dieses großen, spannenden Projekts und danken der Stiftung LebensBlicke herzlich für die gute Unterstützung!”, so der Leiter der Studie, Professor Dr. Thomas Seufferlein, für das ganze MIRACLE-Team. Weiterlesen

Vermeiden statt leiden – Darmkrebs-Präventionskampagne

2017_LZG-Darmkrebsausstellung_Eroeffnung-93_©DennisMoebusDie Stiftung LebensBlicke hat zusammen mit der Landeszentrale für Gesundheitsförderung (LZG) am 30. Mai 2017 im Landtag von Rheinland-Pfalz eine Darmkrebs-Präventionskampagne gestartet, die demnächst durch das Bundesland tourt. Der Landtags-Präsident Hendrik Hering eröffnete die Auftakt-Veranstaltung mit dem nachdrücklichen Hinweis, wie wichtig Information und Aufklärung über dieses Thema in der Bevölkerung seien. Der Vorsitzende der LZG, Dr. Günter Gerhardt, Vorstand des Kuratoriums der Stiftung LebensBlicke, hob die breite Unterstüzung der Kampagne durch den Hausärzteverband, den öffentlichen Gesundheitsdienst, die Landesärztekammer und die Landesregierung hervor. Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, erläuterte Zweck und Ziele der Kampagne, die auch ganz besonders türkische Mitbürger anprechen soll. Termine sind bereits bis Anfang 2018 vergeben.

Nachfolgend einige Schnappschüsse der Veranstaltung. Im Bild: Professor Riemann vor dem InfoPoint bei der Eröffnung der Veranstaltung.

Studie der apoBank: So wollen Heilberufler leben und arbeiten

???????????????????????????Im Rahmen der letzten Kuratoriumssitzung der Stiftung LebensBlicke in Frankfurt hat Petra Knödler, Leiterin des Marktgebietes Mitte der Deutschen Apotheker und Ärztebank und Mitglied des Kuratoriums der Stiftung, die apoBank und ihre neue Studie „Inside Heilberufe – Werte, Ziele, Wünsche“ vorgestellt. Sie liefert Antworten auf die Frage “Welche Vorstellungen haben Ärzte, Zahnärzte und Apotheker vom Leben und Arbeiten in einem Gesundheitssystem, das seit Jahren einem kontinuierlichen Wandel unterliegt?”. Die Studie basiert auf einer repräsentativen Umfrage nach den Werten, Zielen und Wünschen von Heilberuflern. Die Auswertung zeigt: Familienleben ist mit Abstand wichtiger als berufliche Karriere; Patientenorientierung und Autonomie sollten im beruflichen Alltag mehr Gewicht haben. Regulierung und Bürokratie bleiben Reizthemen. Weiterlesen