Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Sehr geehrte Leser und Unterstützer, liebe Freunde und Mitstreiter,

das Krebsfrüherkennungsregistergesetz (KFRG) ist nun seit 1. Juli in Kraft. Damit erfolgt ein Paradigmenwechsel weg vom opportunistischen Darmkrebsscreening hin zu einem persönlichen Einladungsverfahren. Das Besondere: Männer haben bereits mit 50 Jahren ein Anrecht auf eine Vorsorge-Darmspiegelung. Auch das KFRG löst die Probleme der öffentlichen Wahrnehmung nicht. Von daher wird die Stiftung LebensBlicke auch weiterhin das Ziel verfolgen, über Flyer, Veranstaltungen, Videoclips und über die mediale Öffentlichkeit Chancen und Risiken der Darmkrebsfrüherkennung anzusprechen, zur Teilnahme am Screening zu motivieren und über Kontroversen im Umfeld der Darmkrebsprävention zu berichten.

Dear international users
, we appreciate very much your continuous visit of our website. Apparently our news are of great interest and value for you. The Foundation works on an honorary basis and is therefore reliant on donations. What about you?

In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön für Ihr Interesse
Ihr Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke



Spot des Jahres: Bronzemedaille für Clip “Bei der Notarin”

Das Fachmagazin Healthcare Marketing für Marketing-Kommunikation im Pharma- und Gesundheitsmarkt hat den Videoclip “Bei der Notarin” der Produktionsfirma Takepart Media + Science jetzt als “Spot des Jahres 2019” mit dem Edelmetall Bronze ausgezeichnet, nachdem dieser bereits im vergangenen Jahr eine Auszeichnung als “Spot des Monats” erhalten hat. Eine Jury aus Vertretern der Medien- und Kommunikationswelt sowie der Industrie wählte nach vorgegebenen Kriterien aus. Der Spot dreht sich um die Früherkennung von familiärem Darmkrebs und entstand in Kooperation mit der Barmer Krankenkasse, der Stiftung LebensBlicke (Früherkennung Darmkrebs) und der Familienhilfe Darmkrebs (Semi-Colon). Der Videoclip wurde im Darmkrebsmonat März 2019 gelauncht und wird seither über Online-Kanäle verbreitet. Er soll vor allem junge Erwachsene und Eltern für das Thema Vorsorge sensibilisieren (Weitere Infos).

So geht Engagement als Regionalbeauftragter

Die Stiftung LebensBlicke freut sich sehr über die zahlreichen und vielfältigen Aktivitäten ihrer Regionalbeauftragten und Fortbildungskoordinatoren, wie Priv. Doz. Dr. Anton Gillessen eindrücklich belegt. Aktuell weist der Chefarzt der Klinik für Innere Medizin im Herz-Jesu-Krankenhaus in Münster im Rahmen des Darmkrebsmonats März in einem ausführlichen Beitrag in den Westfälischen Nachrichten auf die Wichtigkeit der Darmkrebsvorsorge hin. Wie rund 200 weitere Regionalbeauftragte der Stiftung unterstützt Dr. Gillessen die Ziele der Stiftung LebensBlicke ehrenamtlich. (Westfälische Nachrichten)

Professor Eisenbach verstärkt den Vorstand der Stiftung

Personalia: Der Vorstand der Stiftung LebensBlicke hat auf seiner turnusmäßigen Sitzung Herrn Professor Dr. Christoph Eisenbach dem Gremium kooptiert. Professor Eisenbach ist Chefarzt der Fachabteilung Innere Medizin der GRN-Klinik in Weinheim, Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Diabetologie, Notfallmedizin, Intensivmedizin und Palliativmedizin. Er wird sich neben den nationalen Aktivitäten der Stiftung vor allem auch um die Belange in der Metropolregion Rhein-Neckar kümmern.

29.03.20: Tickets für die “Schönen Mannheims” sichern

Die “Schönen Mannheims” treten am 29. März 2020 zugunsten der Stiftung LebensBlicke im Julius-Hetterich-Saal in Ludwigshafen-Maudach auf. Beginn ist 18 Uhr. Tickets sind über reservix.de oder über alle bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. “Entfaltung” ist die bislang persönlichste Show des bekannten Künstlerinnen-Quartetts und besticht durch gnadenlose Ehrlichkeit und die Einsicht, ein Leben ohne Macken und Phobien ist zwar möglich … – aber sinnlos.

Künstliche Intelligenz: noch bessere Polypendetektion?

Künstliche Intelligenz (KI) hält auch in vielen Bereichen der Medizin Einzug. Gerade die Vorsorgekoloskopie kann davon profitieren, wenn die großen Datenmengen mit ihrer Hilfe deutlich besser genutzt werden. Ein exzellenter Überblick über die aktuelle Diskussion und die wichtigsten Literaturhinweise gibt der Kommentar “Automatisierte Polypen-Detektion und Charakterisierung für die Vorsorgekoloskopie” von Professor Hans-Dieter Allescher, Garmisch-Partenkirchen.

Stiftung LebensBlicke unterstützt Netzwerk OnkoAktiv

In den vergangenen Jahrzehnten sind mehr als 700 Bewegungsstudien mit über 50.000 Teilnehmer/innen erschienen, welche die Wirkung von Bewegung, körperlicher Aktivität und Sport bei Krebsbetroffenen untersuchten. Diese Studien kommen zu dem Schluss, dass körperliche Aktivität in Form von Training vor, während und nach der Krebstherapie nicht nur sicher ist, sondern auch viele positive Effekte mit sich bringt. Beispielsweise ist körperliche Aktivität wirksam gegen das Fatigue-Syndrom, also die krebsassoziierte Müdigkeit. Sie hilft Patienten ihre körperliche Funktionsfähigkeit und damit ihre Autonomie aufrechtzuerhalten und steigert über mehrere Kanäle die Lebensqualität. Um Patienten vor, während und nach der Krebstherapie in Wohnortnähe die Teilnahme an Bewegungsprogrammen zu ermöglichen, wurde 2012 das Netzwerk OnkoAktiv gegründet. In diesem Netzwerk sind Trainings- und Therapieeinrichtungen organisiert, die Erfahrung in der Trainingsbetreuung onkologischer Patienten besitzen. Weiterlesen

LebensBlicke-Stipendiatinnen wissenschaftlich erfolgreich

Die Stiftung LebensBlicke unterstützt schon seit Jahren – auch dank des besonderen Engagements von Frau Dr. Renate Riemann-Dirks – mehrere Nachwuchswissenschaftler/innen. Sie arbeiten vorwiegend im Huntsman Cancer Institute in Salt Lake City (USA) bei Frau Professor Neli Ulrich, die eine der Leiterinnen der Internationalen ColoCare-Studie ist. Caroline Himbert und Biljana Gigic haben sich an zahlreichen Untersuchungen im Rahmen dieser Studie beteiligt. Die Stiftung ist stolz auf ihren wissenschaftlichen Input (Publikationsliste).