Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Liebe Leserinnen und Leser, Freunde und Mitstreiter,

die Corona Pandemie hält uns immer noch in Atem. Sie hatte bisher große Auswirkungen auch auf Aktivitäten der Stiftung LebensBlicke. Nahezu alle Veranstaltungen mussten abgesagt oder verschoben werden. Online Konferenzen ersetzen derzeit weitgehend Präsenzveranstaltungen! Nach Ende des ersten Lockdowns im Frühjahr und einer gewissen Leichtfertigkeit im Umgang mit den AHA Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken) sind die Infektionszahlen im Herbst/Winter wieder angestiegen, diesmal sehr viel höher. Mit der Folge, dass ein zweiter Lockdown erfolgt ist und wahrscheinlich noch bis mindesten Anfang März anhalten wird. Die Menschen haben daher wieder Angst, sich mit dem Virus anstecken zu können Es ist noch nicht abzusehen, wann und in welchem Umfang eine Normalität des Alltags wieder erreicht werden kann. Die Stiftung hat sich darauf eingestellt und wird absehbar vermehrt von den digitalen Möglichkeiten Gebrauch machen. Corona-Prävention kann Leben retten, die Darmkrebsvorsorge tut dies schon seit vielen Jahren! Herzlichen Dank dafür, dass Sie unsere Webseiten besuchen und sich über Aktuelles zur Darmkrebsvorsorge informieren. Bitte unterstützen Sie uns in dieser schweren Zeit!

Dear international users, Dear international users, we appreciate very much your continuous visit of our website. Apparently in the corona pandemic our news are still of special interest and value for you. Lebensblicke Foundation will make intense efforts now and in the future to keep its website modern, instructive and varied. Please do support us along your personal possibilities.

In diesem Sinne herzlichen Dank für das Interesse. Thank you very much and please stay interested!
Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke



Gemeinsamer Appell: Gehen Sie zur Darmkrebsvorsorge!

Hervorgehoben

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und die Stiftung LebensBlicke rufen in einem gemeinsamen Appell zur Vorsorge auf: “Die COVID-19-Pandemie hält uns schon seit einem Jahr in Atem. Die große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger beachtet die zum Teil einschneidenden Maßnahmen und die wichtigen AHA+L+A-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltag mit Maske + Lüften + Corona-Warn-App). Das verlangt allen viel ab, wie uns bewusst ist. Wir beobachten aber mit Sorge, dass Menschen aus Furcht vor einer Infektion mit dem Virus Vorsorgeuntersuchungen absagen oder das Angebot gar nicht erst wahrnehmen. Das kann mittelfristig besonders für den Darmkrebs schwerwiegende Folgen haben. Dabei ist eines ganz sicher: Gerade in Arztpraxen und in Kliniken sind Hygiene- und Schutzstandards sehr hoch. Wir appellieren daher an die Bürgerinnen und Bürger: Nutzen Sie die Chance und gehen Sie zur Darmkrebsvorsorge! Nicht nur in der Corona-Pandemie gilt es, durch Vorsichtsmaßnahmen Leben zu retten. Auch die Darmkrebsvorsorge rettet seit vielen Jahren zuverlässig Leben – getreu dem Motto der Stiftung: Vermeiden statt Leiden!” Foto: BMG

Kristin Otto: “Nutzen Sie das Angebot Darmkrebsvorsorge!”

Die Stiftung LebensBlicke und auch die Gastro-Liga haben die Sportjournalistin und Schwimm-Olympiasiegerin Kristin Otto als Schirmherrin für den Darmkrebsmonat 2021 gewinnen können. Kristin Otto steht in besonderem Maße für Sport und Bewegung, beides wichtige Pfeiler der Primärprävention vieler Erkrankungen, so auch für den Darmkrebs. Kristin Otto: “Darmkrebs vorzubeugen ist auf verschiedenen Wegen möglich. Die Darmspiegelung spielt zwar die entscheidende Rolle; es gibt aber Maßnahmen, die mit Aussicht auf Erfolg bereits die Entstehung von Darmkrebs verhindern können. Dazu zählt ganz besonders der Sport, Weiterlesen

Darmkrebs – Modernes Online-Tool ermittelt Risiko

Alexander v. Humboldt hat es einmal so gesagt: „Überall geht ein frühes Ahnen dem späteren Wissen voraus.“ Bei einer möglichen Darmkrebserkrankung möchte man heutzutage aber nicht nur ahnen, sondern man möchte es gerne gleich konkret wissen. Ein gerade entwickeltes modernes Online-Tool soll zukünftig anzeigen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, an Darmkrebszu erkranken. Das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) hat eine digitale Anwendung für Nutzer fertig gestellt, die sogenannte “LifeCRCscore App”. Die Anwendung soll dabei helfen, dass jeder sein individuelles Risiko bestimmen kann, in den kommenden zehn Jahren an Darmkrebs zu erkranken. Dabei werden persönliche Angaben wie Alter, Größe und Gewicht sowie Weiterlesen

Fußballer Uwe Rahn über seine Diagnose Dickdarmkrebs

Der an Darmkrebs erkrankte Ex-Fußballstar Uwe Rahn berichtet der Stiftung LebensBlicke, wie es war, als er die Diagnose Darmkrebs erhielt: “Der Boden unter den Füßen ging weg, und die Welt blieb um mich herum stehen. Alle Vorhaben traten in den Hintergrund: es drehte sich alles nur noch um den Krebs. Es schossen mir sehr viele Fragen und Gedanken durch den Kopf. ‘Ich bin 57 Jahre, fühle mich topfit! Diese Diagnose passt doch nicht zu meinem guten körperlichen Befinden’ sagte ich mir. Von all dem, was sich da in meinem Körper abspielte, habe ich nichts bemerkt.” Die ganze Geschichte lesen Sie unter Patientengeschichten.

Verdienstorden des Landes an Professor Dr. Dr. h.c. Zoller

Professor Dr. Dr. h.c. Wolfram G. Zoller, ärztlicher Direktor der Klinik für Allgemeine Innere Medizin des Klinikums Stuttgart, ist für sein vielfältiges Engagement mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet worden. Professor Zoller ist nicht nur ein sehr aktiver Regionalbeauftragter und Fortbildungskoordinator der Stiftung LebensBlicke, sondern auch seit vielen Jahren in deren Expertenbeirat tätig. “Wir freuen uns sehr, dass mit dieser besonderen Auszeichnung eine so überaus engagierte und couragierte Persönlichkeit gewürdigt wurde”, so Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke. “Professor Zoller hat der Stiftung mit dem legendären Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart, Manfred Rommel, ihren ersten Befürworter und erst kürzlich den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, vermittelt. Die Corona-Pandemie nimmt auch optisch Einfluss auf die Ordensverleihung!”

Kooperation mit dem Gesundheitsnetzwerk Leben

Die Stiftung LebensBlicke macht mit großer Freude die neue Vernetzung mit dem “Gesundheitsnetzwerk Leben” bekannt,  das unter dem Dach der Audi BKK Ingolstadt die regionale und überregionale Zusammenarbeit von Einrichtungen rund um die Arbeitswelt fördert. Die Netzwerkpartner arbeiten gemeinsam daran, rund um Berufstätigkeit und Arbeitswelt Nachhaltigkeit zu gewährleisten, Bürokratie abzubauen und Zusammenhalt zu stärken. Anlass zu der neuen Kooperation war ein Interview, dass der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann, der Projektleiterin des Netzwerks, Frau Helga Friehe von der Audi BKK Ingolstadt zum Thema „Darmkrebsvorsorge in  COVID-19-Zeiten“ gegeben hat.

Darmkrebsvorsorge – Es ist nie zu früh für einen Stuhltest

Nicht wegschauen und die mögliche Gefahr eines Darmkrebses herunterspielen, auch wenn die Symptome auf den ersten Blick mit einem niedrigen Risiko verbunden sind. Bei Bauchschmerzen, Gewichtsverlust oder einer milden Anämie denkt man nicht gleich an eine Darmkrebserkrankung. Sollte man aber, wie eine jüngst veröffentlichte Studie aus England von Sarah Bailey et.al. zeigt. In der Studie wurden 3.840 Patienten ab 50 Jahren untersucht, die sich beim Hausarzt mit Symptomen vorgestellt haben, die ein geringes Darmkrebsrisiko erwarten lassen. Die Studienteilnehmer erhielten u. a. einen quantitativen immunologischen Stuhltest (iFOBT). Das Ergebnis war überraschend: Bei 16% der Stuhlteste war das Ergebnis positiv. Die anschließende koloskopische Untersuchung bestätigte 7% Darmkrebsdiagnosen. Man findet also bei einem von 15 Patienten mit niedrig-Risiko-Symptomen und positivem Stuhltest in der Koloskopie einen Darmkrebs. Weiterlesen

Sängerin Angelika Milster ist neue Befürworterin

Angelika Milster ist Sängerin, Schauspielerin, Musicaldarstellerin und Synchronsprecherin. Berühmt wurde sie vor allem in der Rolle der Grizabella im Musical “Cats”. Angelika Milster: “Die Darmkrebs-Früherkennung ist für Berechtigte kostenlos, schmerzlos, sehr sicher, und man kann wertvolle Zeit gewinnen. Ich freue mich, wenn mehr Menschen ihre Vorsorge in Anspruch nehmen. Vorhandene Vorstufen von Darmkrebs und frühe Stadien können erkannt und behandelt werden, bevor sich negative Folgen entwickeln. Die Heilungschancen sind hoch, wenn Veränderungen rechtzeitig entdeckt werden. Gerade in der Corona-Pandemie dürfen wir die Vorsorge nicht vergessen!”